Aktuelle Ausstellungen

Joan Miró und Hidden

Joan Miró – Alles ist Poesie.

Sammlung Würth

25. Januar 2019 bis 26. Januar 2020

Die Ausstellung „Joan Miró – Alles ist Poesie. Sammlung Würth“ zeigt vornehmlich Grafiken aus dem Spätwerk des weltbekannten katalanischen Künstlers.

In der seit rund fünf Jahrzehnten zusammengetragenen Sammlung Würth gehören die Werke Mirós von Anbeginn zu den prägenden Positionen. Die monografische Schau im Forum Würth Arlesheim bietet nun die Gelegenheit sich in einem intimeren Ausstellungsrahmen tiefer gehend mit dieser prominenten Sammlungsposition auseinanderzusetzen. Die Arbeiten des Spaniers - von Drucken und Zeichnungen, über mehrteilige Buchillustrationen bis hin zur Skulptur - veranschaulichen die künstlerische und technische Vielfalt des Künstlers, der sich selbst als „peintre-poète“ (Maler-Dichter) verstand.

Joan Miró (1893-1983) zählt neben seinen Zeitgenossen Pablo Picasso, Max Ernst, Salvador Dalí und André Masson zu den bekannten Vertretern des Surrealismus. Wie seine Weggefährten entwickelte auch er eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Seine von Abstraktion bestimmte Ästhetik ist geprägt von zeichenhaften Formen und klaren Farben und besitzt in ihrer charakteristischen und ureigenen Bildsprache einen hohen Wiedererkennungswert. Die spontan und improvisiert wirkenden, zuweilen kindlich verspielten Motive basieren jedoch auf kalkulierter Vorarbeit und verbergen mitunter ihren ernsten Subtext in der von Faschismus und Gewalt geprägten Zeit des spanischen Bürgerkrieges.

Die Arbeiten Joan Mirós liefern in dieser Zusammenstellung Einblicke in das Leben und Werk des Künstlers und verweisen auf vielgestaltige Einflüsse: das intellektuelle Paris, Theater und Poesie prägten das künstlerische Werk ebenso wie Intuition und die natürlichen Formen der spanischen Landschaft.

HIDDEN – Verborgene Orte in der Schweiz

Gastausstellung

25. Januar 2019 bis 26. Januar 2020

Im Kunstprojekt HIDDEN gehen Kunsthistorikerin Catherine Iselin und Fotograf Kostas Maros der Frage nach, was die Faszination von verborgenen Orten ausmacht. Gemeinsam haben sie 25 ausgewählte Orte in der ganzen Schweiz aufgesucht, welche für die Mehrheit der Menschen unzugänglich oder bisher im Verborgenen geblieben sind. Auf der Suche nach dem ungewöhnlich Gewöhnlichen, dem sonderbar Merkwürdigen und dem vielfältig Einzigartigen sind Fotografien und Texte entstanden, die in einer Ausstellung und der gleichnamigen Publikation mündeten.

Die Auseinandersetzung mit der Frage, wie ein Gefühl oder Zustand im Bild festgehalten und sichtbar gemacht oder durch ein Bild hervorgerufen werden kann – ohne dieses der Magie des Unsichtbaren zu berauben – bildet einen zentralen Punkt des Ausstellungskonzepts. Mit den über 100 Fotografien der 25 verborgenen Orte, die im Rahmen von HIDDEN entstanden sind und die in einer Auswahl im Forum Würth Arlesheim gastieren, möchte man dem Anspruch gerecht werden, das vor Ort Wahrgenommene in Bilder zu übertragen und dadurch einen Zugang zum Verborgenen zu schaffen sowie dem Land, den Orten, den Menschen und den dazugehörigen Geschichten Augenmerk zu verleihen.

Die Auseinandersetzung mit der Frage, wie ein Gefühl oder Zustand im Bild festgehalten und sichtbar gemacht oder durch ein Bild hervorgerufen werden kann – ohne dieses der Magie des Unsichtbaren zu berauben – bildet einen zentralen Punkt des Ausstellungskonzepts. Mit den über 100 Fotografien der 25 verborgenen Orte, die im Rahmen von HIDDEN entstanden sind und die in einer Auswahl im Forum Würth Arlesheim gastieren, möchte man dem Anspruch gerecht werden, das vor Ort Wahrgenommene in Bilder zu übertragen und dadurch einen Zugang zum Verborgenen zu schaffen sowie dem Land, den Orten, den Menschen und den dazugehörigen Geschichten Augenmerk zu verleihen.

Sämtliche Fotografien sind von Kostas Maros aufgenommen worden.

Die Ausstellung wurde von Catherine Iselin kuratiert.