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Akku vs. Benzin Gartengeräte: Was überzeugt Profis im Landschaftsbau?

Marco Jenzer

Marco Jenzer

Mi., 18.03.2026

2 Minuten

In den USA ist es schon so weit: Seit Anfang 2024 müssen neu hergestellte Kleinmotoren von Gartengeräten emissionsfrei arbeiten, das California Air Resources Board (CARB) verbietet den Verkauf von Geräten mit Verbrennungsmotoren. Auch Europa treibt den Klimaschutz voran: Mit dem Europäischen Green Deal wollen die 27 EU-Mitgliedstaaten bis 2050 klimaneutral werden, bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 sinken. Die Schweiz folgt diesen Zielen und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu sein.
Diese Ziele haben auch Folgen für den Garten- und Landschaftsbau: Akku-Gartengeräte gewinnen an Bedeutung. Erfahren Sie in diesem Beitrag, welche Vor- und Nachteile Akku- und Verbrenner-Technik haben und wie sich die Profi-Gartengeräte im direkten Vergleich schlagen.

 

Benzin oder Akku: Profi-Gartengeräte im Vergleich

Unabhängig von der aktuellen Entwicklung hin zu Akku-betriebenen Outdoor-Geräten gibt es antriebsbedingte Vor- und Nachteile: Akku-Geräte sind leichter, leiser, umweltfreundlicher und erfordern weniger Wartung. Benzin-Geräte bieten eine höhere Leistungsfähigkeit und Reichweite.

 Akku-GerätGeräte mit Benzinmotor
Bewegungsfreiheit 
 
Verfügbare Motorleistung 
Einfacher Start, sofort hohes
& konstantes Drehmoment️
 
Drehmoment steigt erst
mit der Drehzahl
Lärmbelästigung   
Gewicht   
Laufzeit
Abhängig von Akkukapazität & Ladegerät

Abhängig von Tankgrösse
Vibrationen 
Wenig Vibrationen durch Elektromotor
 
Gefahrstoffe 
Kein Treibstoff nötig,
keine Abgase

 
Wartung 
Einfache und saubere Wartung
 
Regelmässiger Wechsel von Zündkerzen,
Schmierstoffen & Filtern nötig
Emissionen im Betrieb   

Bei der Gegenüberstellung von Akku- vs. Benzin-Gartengeräten sind auch Laufzeit und Reichweite zu berücksichtigen. Sie sind jedoch vom Akku und Ladegerät beziehungsweise der Tankgrösse des jeweiligen Modells abhängig. Moderne Lithium-Ionen-Akkus wie Würth M-CUBE Akkus sind extrem leistungsfähig und haben gegenüber älterer Akku-Technologie entscheidende Vorteile: jederzeit maximale Kapazität, kein Memory-Effekt, keine Selbstentladung sowie ein geringeres Gewicht. Auch die Lebensdauer hat sich positiv entwickelt: Li-Ion-Akkus erlauben zwischen 500 und 1'000 Ladezyklen.

Ergonomie & Handhabung: Was zählt im Arbeitsalltag?

Vorteile von Benzin-betriebenen Gartengeräten wie höhere Leistung haben ihren Preis: Die Geräte sind schwerer, erzeugen mehr Vibrationen und mehr Lärm. Das bringt Gefahren für die Gesundheit: Die berufsbedingte Lärmschwerhörigkeit ist gemäss der SUVA seit Jahren die grösste Gruppe bei den anerkannten Berufskrankheiten. Auch Vibrationen haben Auswirkungen auf die Gesundheit: Wirken mechanische Schwingungen, etwa beim Einsatz einer Heckenschere, auf den Körper ein, spricht man von Hand-Arm-Vibrationen. Sie können zu Durchblutungsstörungen, Knochen-, Gelenk- und Nervenschäden sowie Taubheitsgefühlen führen.

Moderne Akku-betriebene Outdoor-Geräte wie zum Beispiel die Würth M-CUBE-Akku-Heckenschere reduzieren die Gefahr von Gesundheitsschäden erheblich: Das Akku-Modell erzeugt weitaus weniger Vibrationen als benzinbetriebene Heckenscheren. Das ergonomische Design sorgt für komfortables Handling und ermüdungsfreies Arbeiten. Das Maschinengewicht mit Akku beträgt lediglich 5 kg, die leistungsstarke Akku-Heckenschere für Profis bietet damit eine gute Balance zwischen Leistung und Handhabung.

Kosten & Wirtschaftlichkeit: Anschaffung, Betrieb & Wartung im Vergleich

Um die Wirtschaftlichkeit von Akku-Gartengeräten und Benzin-beriebenen Modellen beurteilen zu können, muss der gesamte Lebenszyklus der Geräte berücksichtigt werden: Akku-Outdoorgeräte schlagen zunächst mit höheren Anschaffungskosten zu Buche, insbesondere wenn neben der Maschine auch Ladegeräte und Akkus nötig sind. Wer clever plant, kann hier mit den neuen Würth Akku-Outdoorgeräten sparen: Die Würth M-CUBE Akku-Technologie in den Voltklassen 12 und 18 ist mit allen M-CUBE Akku-Maschinen in der gleichen Voltklasse kompatibel. Ersatz- und Austausch-Akkus für längere Betriebszeiten sowie Ladegeräte können also für mehrere Maschinen verwendet werden. Die Betriebskosten von Profi-Akku-Gartengeräten sind niedriger. Es sind kaum Wartungsarbeiten nötig. Im Gegensatz dazu sind Benzin-Geräte zwar günstiger in der Anschaffung, es fallen aber regelmässige Wartungsarbeiten an, die Zeit und Geld kosten.

Bei der wirtschaftlichen Betrachtung fällt auch die Handhabung ins Gewicht: So wiegt der Würth M-CUBE Rasentrimmer nur etwas mehr als 5 Kilogramm. Der schnelle Startvorgang auf Knopfdruck und die konstante Leerlaufdrehzahl bringen eine hohe Effizienz beim Trimmen. Der Akku lässt sich schnell und einfach wechseln, was im Gegensatz zur umständlichen Nachbetankung ein weitgehend unterbrechungsfreies Arbeiten ermöglicht. Beim Nachfüllen des Tanks eines Benzin-Trimmers muss auch darauf geachtet werden, dass keine Gefahrstoffe wie Benzin in die Umwelt gelangen. Dämpfe beeinträchtigen die Gesundheit und bergen Explosions- und Feuergefahr. All das entfällt bei der Akku-Variante, bei der der Akku lediglich aus der Aufnahme entfernt und der Austausch-Akku eingesteckt werden muss. Auch bei der Ergonomie punktet der akkubetriebene Würth M-CUBE Rasentrimmer gegenüber herkömmlichen Benzin-Rasentrimmern: Er ist leiser und vibrationsärmer.

Umweltaspekte: Lautstärke, Emissionen & Nachhaltigkeit von Akku-Gartengeräten

Die Geräuschentwicklung von Gartengeräten beeinträchtigt nicht nur die Gesundheit der Nutzer, auch Konflikte sind insbesondere in Wohngebieten keine Seltenheit. Benzin-betriebene Geräte verursachen im Betrieb ausserdem CO2 und Feinstaub, beides belastet die Umwelt und Menschen in unmittelbarer Umgebung. Der Betrieb von Akkugeräten ist emissionsfrei und deutlich leiser, so verursacht der Würth Akku-Laubbläser für Profis einen Schalldruckpegel von nur 97 dB.

Ausblick: Moderne Akku-Technologie & die Rolle von Benzin in den nächsten Jahren

Die Bedeutung von Benzin-betriebenen Gartengeräten wird sich verändern. Gesetzliche Rahmenbedingungen und Umweltaspekte wie die CO2-Ersparnis bei Gartenmaschinen sprechen für eine aussichtsreiche Zukunft der Akku-Technologie, im Landschaftsbau wird die Nachfrage nach solchen Maschinen auch weit über das Jahr 2026 steigen. Heute sind leistungsstarke und ausdauernde Akkus erhältlich, die Würth M-CUBE Akku-Technologie zeichnen ausserdem clevere Details wie eine optimierte Wärmeableitung und eine LED-Ladestandsanzeige aus. Auch bei der Langlebigkeit punkten diese Akkus: Die Einzelzellenüberwachung sorgt für maximale Leistung und eine lange Lebensdauer ohne Memory-Effekt, eine Aussengummierung sorgt für sicheren Stand und verhindert Beschädigungen.

Gleichzeitig gibt es Aufgaben, die nach wie vor den Einsatz von Gartengeräten mit Verbrenner-Motoren erfordern, etwa bei extremen Leistungsanforderungen und Arbeiten, die einen Dauereinsatz der Maschinen verlangen.

 

Fazit

Beim Vergleich von Profi-Gartengeräten mit Akku- und Benzinantrieb sollte zunächst das Einsatzgebiet berücksichtigt werden. Bei extremen Anforderungen bieten leistungsstarke Benzin-Modelle Vorteile. Akku-Gartengeräte überzeugen in vielen anderen Bereichen: In der Ergonomie ist zum Beispiel ein Akku- einem Benzin-Rasentrimmer aufgrund seiner Vibrationsarmut überlegen, die Lärmreduzierung bei Akku-Laubbläsern ist erheblich geringer gegenüber Modellen mit Benzinmotor, eine leistungsstarke Akku-Heckenschere für Profis erzielt vergleichbare Ergebnisse wie ein konventionelles Gerät, gleichzeitig bietet sie nachhaltige Gartentechnik durch emissionsfreies Arbeiten. Ein weiteres Plus der Akku-Gartengeräte ist der geringe Wartungsaufwand, der die Betriebskosten spürbar senkt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Würth Deutschland Online-Magazin. Überarbeitet wurde der Artikel 18.03.2026.